Ein Brief, eine Tasse und ein Füllfederhalter im warmen Morgenlicht

Briefe

Manche Gedanken entstehen erst, wenn alles andere still geworden ist.

Worte brauchen keinen Lärm. Nur jemanden, der sie liest.

Warum ich schreibe.

Nach jeder Podcastfolge bleiben Gedanken zurück.

Manche finden ihren Platz nicht mehr in einer Episode. Manche entstehen erst Tage später. Manche sind zu persönlich, um sie zwischen Musik und Intro zu erzählen.

Deshalb schreibe ich Briefe.

Nicht, weil ein Kalender es verlangt. Sondern weil manchmal noch etwas gesagt werden möchte.

Vielleicht begleiten sie dich. Vielleicht erinnern sie dich an etwas, das längst in dir war.

Liebe …

Vielleicht besteht Mut nicht darin, immer weiterzugehen.

Vielleicht besteht Mut manchmal darin, endlich stehen zu bleiben.

Nicht um aufzugeben. Sondern um zu hören, was in dir längst leiser geworden ist, weil alles andere so laut war.

Manche Anfänge sehen von außen nicht wie ein Aufbruch aus. Sie beginnen in einem einzigen stillen Moment.

Gabriele

Briefe erhalten.

Vielleicht lesen wir uns bald.